In Kambodscha kocht die Mehrheit der Bevölkerung ihr Wasser zunächst auf Holzfeueröfen ab, um es sicher für den Verzehr zu machen. Andere behandeln das Wasser gar nicht. Der dabei entstehende Rauch kann sich sehr schädlich auf die Atemgesundheit - vor allem von Frauen und Kindern - auswirken und das Trinken von ungereinigtem Wasser kann vor allem bei Kleinkindern zu Krankheiten führen.
Weitere Informationen zu den durch den Standard verifizierten Zielen für nachhaltige Entwicklung dieses Projekts finden Sie im obenstehenden Link zum Projektregister.
Das Projekt verkauft Wasseraufbereitungstechnologie an Familien in ganz Kambodscha. Sobald das Wasser den Keramikfilter passiert hat, wird sauberes Wasser in einem Kunststoffbehälter gespeichert. Eine einzige Drehung des Hahns führt zu sauberem Trinkwasser. Eine eigens dafür ins Leben gerufene Firma stellt die Filter in Kambodscha her und bietet den Einheimischen somit Beschäftigungsmöglichkeiten. Damit mehr Menschen die Technologie nutzen können, gehen die Filter mit einer Reihe von zinsgünstigen Finanzierungsmöglichkeiten einher. Viele Käuferinnen und Käufer erhalten die Wasseraufbereitungstechnologie zu einem subventionierten Preis.
Dank dieser einfachen und dennoch hocheffektiven Technologie ermöglicht das Projekt nicht nur Tausenden von Kambodschanern den Zugang zu sauberem Wasser, sondern bringt auch viele weitere Vorteile. Weniger Feuer in engen Räumen bedeutet weniger Innenraumrauch und weniger Atemwegserkrankungen. Auch erkranken weniger Menschen durch unreines Wasser. Durch den geringeren Bedarf an Brennholz verbringen die Familien auch weniger Zeit mit dem Sammeln von Holz und geben weniger Geld für dessen Ankauf aus. Sie können stattdessen anderen Aktivitäten nachgehen und verringern den Druck auf die empfindlichen Wälder Kambodschas.
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